Manchmal sind es genau diese Abende, an denen spürbar wird, was ein Jahr wirklich ausmacht, trotz seiner Höhen und Tiefen. Dieses Jahr haben wir unser Everest-Jahr in der Deichstraße 29 begonnen, gemeinsam mit dem gesamten Team. Zwischen historischen Wänden gab es ein besonderes Unpacking: liebevoll zusammengestellte Demeter-Geschenkpakete, italienische Nudeln, würziges Pesto. Einfach, hochwertig, lecker. Genau unser Stil.
Danach ging es weiter, gemeinsam mit unseren Kolleg*innen von der BusinessPilot – in die Oberhafen-Kantine, ein über 100 Jahre altes, denkmalgeschütztes Restaurant in Hamburg. Ein Ort, der alle fünf bis sieben Jahre überflutet wird und danach immer wieder neu aufgebaut werden muss. Was für ein Commitment. Was für ein Herzensprojekt. Und was für ein passender Rahmen, um auf ein intensives, bewegtes Jahr zurückzublicken.
Wir haben gegessen, gelacht, getanzt – und Spiele gespielt. Wer aus dem Team mag kein Obst? Wer kennt die meisten Geschäfte in der Deichstraße? (16!) Wer kann die meisten Geschäftsideen von der Gründerplattform aufzählen? Auch die Geschäftsführung musste ran. Sie haben sich echt gut geschlagen.
Manche Entwicklungen stehen exemplarisch für ein Jahr. Nicht, weil sie laut sind – sondern weil sie zeigen, wofür wir arbeiten.
Unternehmer*in zu sein ist kein Status, sondern ein Prozess.
Oft beginnt er lange vor der formalen Gründung, und zwar mit Selbstwahrnehmung, mit inneren Fragen, mit dem Mut, die eigenen Stärken ernst zu nehmen. Doch was macht unternehmerisches Potenzial eigentlich aus? Und wie lässt es sich sichtbar machen, bevor Entscheidungen gefallen sind?
Gemeinsam mit Expert*innen aus Psychologie, wie Prof. David Scheffer, Gründungsberatung und Technologie haben wir ein neues, KI-basierten Persönlichkeitstest entwickelt, das genau hier ansetzt. Es ist kein Test, der bewertet, sondern ein Werkzeug, das einordnet. Das zuhört, Muster erkennt und Entwicklungspotenziale sichtbar macht.
Der Persönlichkeitstest ist bereits über InStart verfügbar, unter dem Namen „Unternehmer-Ich“.
In Kürze wird er auch auf der Gründerplattform eingesetzt, dort speziell zugeschnitten auf angehende Gründer*innen als „Gründungs-Ich“.
18 spontan und mündlich beantwortete Fragen, eine KI-gestützte Sprachanalyse auf wissenschaftlicher Grundlage, und eine darauf aufbauende persönliche SWOT-Grafik mit konkreten Hinweisen zur Weiterentwicklung. Innerhalb von 20 bis 30 Minuten entstehen so individuelle Persönlichkeitsprofile, die als Ausgangspunkt für unternehmerische Entscheidungen dienen können.
Unser Ziel: Gründende und Selbstständige dabei unterstützen, sich selbst besser zu verstehen und aus ihren Stärken heraus zu handeln. Für uns ist das ein zentraler Baustein einer zeitgemäßen, ganzheitlichen Gründungsförderung. Es geht nicht darum zu klären, ob du ein Unternehmertyp bist, sondern welcher: welche Idee, welche Strukturen und welches Team zu dir passen.
2025 haben wir ein echtes Herzensprojekt an den Start gebracht: Smart Business Control – ein einzigartiges Tool für alle, die gründen, wachsen oder ihr Geschäftsmodell auf solide Beine stellen wollen.
Unser Anspruch: eine Finanzplanung, die nicht abschreckt, sondern motiviert. Das Ergebnis: eine Software, die da ansetzt, wo Unternehmer*innen ohnehin starten – bei ihren Produkten. Mit Smart Business Control lassen sich Umsätze planen, Preise kalkulieren und neue Angebote auf ihre Wirtschaftlichkeit testen – ganz ohne Controlling-Stress und Kennzahl-Chaos. Dafür haben wir uns an der Produkt-Treppe von Ehrenfried orientiert.
Kurz gesagt: Endlich Finanzen machen – auch ohne Zahlenliebhaber zu sein.
Für uns steht das Projekt exemplarisch für eine Haltung, die sich durch viele unserer Arbeiten zieht: Komplexität nicht ausblenden, sondern so übersetzen, dass sie handhabbar wird.
Die ersten Testnutzer*innen sind gerade dabei, Smart Business Control zu nutzen. Hier ist eins der Feedbacks, die wir erhalten haben:
“Ich bin total begeistert von der Produkttreppe, weil ich meine Produkte (Trainings) inklusive Umsatzplanung übersichtlich auf einer einzigen Seite sehe, was mir in anderen Businessplanungen nicht gelungen ist. Besonders schätze ich, dass ich meine Angebote flexibel verschieben, testen und weiterentwickeln kann. Mit dem integrierten Ertragscheck sehe ich auf einen Blick, was ich tatsächlich verdiene. Diese Klarheit hilft mir enorm bei der Zielsetzung und sorgt für wirksames Controlling.”
Aussagen wie diese sind es, die uns ein Strahlen in die Augen zaubern und uns Kraft für unsere Arbeit geben.
Die Pilotphase läuft noch bis Ende Januar 2026. Wer das Tool kostenlos testen will (oder jemanden kennt, für den das spannend ist)
Diese beiden Highlights stehen nicht für sich.
Sie sind eingebettet in eine Reihe von Weiterentwicklungen, die unser Jahr insgesamt geprägt haben.
Im InStart-Projekt haben wir Serviceflows konzipiert, technisch umgesetzt und evaluiert. Standardthemen wurden automatisiert, Abläufe vereinheitlicht, mit dem strategischen Ziel, Skalierung zu ermöglichen und eine bundesweite Ausrollung vorzubereiten. Mehr dazu in unserem Empower-Blog „InStart bald überregional?“
Außerdem wurde ein neuer Partnerbereich entwickelt und vom klassischen Zugang zu einem Marktplatz mit Partnerlogin weitergedacht. Ziel ist es, das Ökosystem sichtbar zu machen und neue Formen der Zuschusseinbindung zu eröffnen.
Mit der Einbindung eines Servicecenters bei InStart konnten wir die Erreichbarkeit deutlich erhöhen. Vorsortierung sorgt für mehr Effizienz im Beratungsteam, konstante Ansprechbarkeit für eine höhere Schlagzahl – als Grundlage für sinkende Stückkosten und bundesweite Ausweitung.
Bei Firmenhilfe haben wir einen KI-Assistenten integriert und das Finanz-Coaching für Selbstständige weiterentwickelt. SmartBusinessPlan wurde um einen B2B-Bereich ergänzt, ein Newsletter aufgesetzt und ein neuer Videokurs zur Businessplanerstellung entwickelt.
Für die Gründerplattform haben wir eine neue Qualität des Infotainments durch Videos entwickelt – gemeinsam mit unserem Freelancer Abderrezak (Abi) Chriette. Schauen Sie sich die gern einmal auf dem YouTube-Kanal an.
Zudem haben wir die Unternehmensgründung per App bei der Gründerplattform gemeinsam mit der BusinessPilot umgesetzt und haben dort jetzt nicht nur eine Schnittstelle zu ELSTER für die steuerliche Erfassung, sondern auch die erste Schnittstelle zu einem Gewerbeamt. Gründende in Berlin können direkt in der Gründerplattform-App ihre Gewerbeanmeldung nach Berlin schicken und zahlen. Cool, oder? Mehr dazu in unserem Empower-Blog „digitale Gewerbeanmeldung in Berlin
Entwicklung zeigt sich nicht nur in Projekten, sondern auch in Rollen.
2025 hat Vanessa Klein als neue Geschäftsführerin übernommen – mit klarem Blick, strategischer Ruhe und einem Gespür für das, was Teams brauchen, um gut arbeiten zu können. Mehr dazu in ihrem „Brief aus der Geschäftsführung“:
Mit Anna-Maria Busch ist zudem eine neue Assistentin der Geschäftsführung zu uns gekommen. Eine Rolle, die oft im Hintergrund wirkt – und doch entscheidend dafür ist, dass Dinge zusammenlaufen, statt auseinanderzufallen. Willkommen im Team, Anna!
Wenn wir auf dieses Jahr zurückblicken, sehen wir kein fertiges Bild.
Wir sehen viele Schritte, einige Umwege, neue Verbindungen – und Räume, die sich geöffnet haben. Zwischen Gewohntem und Neuem, zwischen Struktur und Spiel, zwischen Anspruch und Alltag.
Wir nehmen das mit ins nächste Jahr.
Mit Zuversicht, mit Respekt vor der Aufgabe – und mit der Freude darauf, den Weg gemeinsam weiterzugehen und als Team andere Menschen dazu zu empowern, ihren Weg zu gehen.